Einführungsgottesdienst für sechs Mitarbeitende im Kirchenkreis

Nachricht Osterode, 28. September 2026

„Wer andern eine Blume sät, blüht selber auf“

Einsegnung hoch 6: Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng (links) und ihr Stellvertreter Dr. Uwe Brinkmann (rechts) mit Katharina Schreiber, André Wenauer, Caro Hotopp, Milena Hilmes und Marius Bergmann. Foto: Christian Dolle

„Wer andern eine Blume sät, blüht selber auf“, lautete das Motto eines besonderen Gottesdienstes im Kirchenkreis Harzer Land. Gleich sechs neue Mitarbeitende, die zum Teil auch schon länger im Kirchenkreis tätig sind, wurden offiziell in ihre neuen Ämter eingeführt und hatten sich diesen gemeinsamen Start gewünscht. Weil sie alle in ihrem Tätigkeitsbereich säen und weil oft nur insgesamt zu sehen ist, was daraus letztlich erblüht.

Marius Bergmann ist sozusagen das neue Gesicht der Jugendkirche Paulus. Milena Hilmes ist als Diakonin in Ausbildung überwiegend im Eichsfeld tätig. Caro Hotopp wird als Springer-Diakonin im Oberharz, aber auch an anderen Orten unter anderem den Konfirmandenunterricht unterstützen. Katharina Schreiber ist als religionspädagogische Fachberatung für die Kitas im Kirchenkreis ansprechbar. Mareike Spillner wird neben ihrer Tätigkeit als Öffentlichkeitsbeauftragte auch Fundraiserin. Und André Wenauer wird als Pop-Kantor neue musikalische Akzente setzen.

Von den neuen musikalischen Impulsen konnten sich die Gottesdienstbesucher*innen dann auch gleich überzeugen. Ansonsten gab es keine Predigt, sondern verschiedene Stationen mit Segenswünschen, Anregungen und natürlich auch ganz praktisch einer kleinen Pflanzaktion, die das Motto noch einmal anschaulich machte.

Superintendentin Ulrike Schimmelpfeng und Pastor Dr. Uwe Brinkmann machten deutlich, wie wichtig all diese Arbeit für den Kirchenkreis ist. „All diese Menschen bringen ihre Gaben in besonderer Weise im Kirchenkreis ein“, sagte Ulrike Schimmelpfeng. Kirche ist für die Menschen da, ist vor Ort und kann in unterschiedlichsten Lebenssituationen begleiten. Das bezieht sich eben nicht nur auf Gottesdienste, sondern auf vielfältige kirchliche Arbeit, die manchmal erst dann sichtbar wird, wenn Menschen sie benötigen. Die sechs „Neuen“ stehen für ein Netzwerk, das vom Oberharz bis ins Untereichsfeld ineinandergreift und immer ansprechbar ist. Hierzu zählen Haupt- und Ehrenamtliche, die alle gemeinsam den Wunsch haben, die Region zum Erblühen zu bringen.

Christian Dolle