Smutje, Hotelier, jetzt Pastor

Nachricht Katlenburg, 09. September 2026

Michael Quendler wurde in Katlenburg ordiniert

@C.Dolle

In Gottesdiensten ist es üblich, dass Psalmen im Wechsel gesprochen werden. Am vergangenen Sonntag in St. Johannes in Katlenburg war es ein Wechsel zwischen Menschen aus der Gemeinde und jenen, die aus der weiteren Umgebung gekommen waren. Grund dafür war die Ordination von Michael Quendler, der einen besonderen Weg zum Pastor hinter sich hat und daher von vielen Freunden und Kollegen aus verschiedensten Stationen seines Lebens an diesem Tag begleitet wurde. Regionalbischof Dr. Claas Cordemann ließ noch einmal Revue passieren, dass Pastor Quendler zunächst als Koch arbeitete, sowohl als Smutje auf einem Containerschiff die Weltmeere bereiste als auch Reisende in einem Vier-Sterne-Hotel, das er leitete, bewirtete. „Das ist eine breite Lebenserfahrung“, hielt Dr. Cordemann nicht ohne Bewunderung fest. Über den Kirchenvorstand in Bad Lauterberg, die Notfallseelsorge und die Ausbildung als Lektor, Prädikant, Diakon und Pfarrverwalter führte sein Weg weiter bis in den Kirchenkreis Leine-Solling, wo er nun die Gemeinde in Katlenburg, Suterode, Wachenhausen und Gillersheim als ein Ziel seines Weges betrachten kann. Es werde vermutlich nicht ruhiger werden, wandte sich Michael zwischendurch an seine Familie, die immer an seiner Seite war, aber zumindest anders. „Sei getrost und unverzagt“, zitierte der Regionalbischof den Ordinationsspruch, den Gott zu Josua sagte, als dieser die Aufgabe Mose übernahm, die Israeliten durch die Wüste zu führen. „Michael Quendler ist werder Mose noch Josua und vorher waren das hier auch keine Wüstenzeiten“, betonte er mit einem Lächeln. Es gehe vielmehr darum, dass Menschen, die in der Kirche und im Glauben wirken, meist die Arbeit anderer fortsetzen. Sie ernten, was andere gesät haben und säen, was andere ernten werden. Geistliches Wachstum passiere langfristig, weil es tief verwurzelt sein muss. Pastor Quendler sei Beweis dafür, dass Gott uns manchmal Umwege gehen lässt, um ans Ziel zu kommen, stellte er fest. Der wiederum dankte später ganz besonders Pastor Horst Reinecke und Pastorin Brigitte Hirschmann für Anstöße und Begleitung auf diesen Weg und Pastor Dr. Jens Gillner für die gemeinsamen Schritte „auf den letzten Metern“ in der Corvinusgemeinde in Northeim. Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im Schatten der Kirche gemeinsam gefeiert. Hier kamen die Menschen aus Michael Quendlers neuer Gemeinde schnell mit jenen ins Gespräch, die ihn von früheren Stationen kennen und es zeigte sich, wie spannend und auch wie wertvoll es ist, wenn da ein Theologe ist, der Erfahrungen aus so vielen Bereichen mitbringt und der immer die Menschen, denen er begegnete, als das Wichtigste sah und sieht. Nein, es waren auch vorher keine Wüstenzeiten, trotzdem scheint in der Gemeinde schon jetzt etwas Neues Wurzeln zu schlagen.

In Gottesdiensten ist es üblich, dass Psalmen im Wechsel gesprochen werden. Am vergangenen Sonntag in St. Johannes in Katlenburg war es ein Wechsel zwischen Menschen aus der Gemeinde und jenen, die aus der weiteren Umgebung gekommen waren. Grund dafür war die Ordination von Michael Quendler, der einen besonderen Weg zum Pastor hinter sich hat und daher von vielen Freunden und Kollegen aus verschiedensten Stationen seines Lebens an diesem Tag begleitet wurde.

Regionalbischof Dr. Claas Cordemann ließ noch einmal Revue passieren, dass Pastor Quendler zunächst als Koch arbeitete, sowohl als Smutje auf einem Containerschiff die Weltmeere bereiste als auch Reisende in einem Vier-Sterne-Hotel, das er leitete, bewirtete. „Das ist eine breite Lebenserfahrung“, hielt Dr. Cordemann nicht ohne Bewunderung fest.

Über den Kirchenvorstand in Bad Lauterberg, die Notfallseelsorge und die Ausbildung als Lektor, Prädikant, Diakon und Pfarrverwalter führte sein Weg weiter bis in den Kirchenkreis Leine-Solling, wo er nun die Gemeinde in Katlenburg, Suterode, Wachenhausen und Gillersheim als ein Ziel seines Weges betrachten kann. Es werde vermutlich nicht ruhiger werden, wandte sich Michael zwischendurch an seine Familie, die immer an seiner Seite war, aber zumindest anders.

„Sei getrost und unverzagt“, zitierte der Regionalbischof den Ordinationsspruch, den Gott zu Josua sagte, als dieser die Aufgabe Mose übernahm, die Israeliten durch die Wüste zu führen. „Michael Quendler ist werder Mose noch Josua und vorher waren das hier auch keine Wüstenzeiten“, betonte er mit einem Lächeln. Es gehe vielmehr darum, dass Menschen, die in der Kirche und im Glauben wirken, meist die Arbeit anderer fortsetzen. Sie ernten, was andere gesät haben und säen, was andere ernten werden. Geistliches Wachstum passiere langfristig, weil es tief verwurzelt sein muss.

Pastor Quendler sei Beweis dafür, dass Gott uns manchmal Umwege gehen lässt, um ans Ziel zu kommen, stellte er fest. Der wiederum dankte später ganz besonders Pastor Horst Reinecke und Pastorin Brigitte Hirschmann für Anstöße und Begleitung auf diesen Weg und Pastor Dr. Jens Gillner für die gemeinsamen Schritte „auf den letzten Metern“ in der Corvinusgemeinde in Northeim.

Im Anschluss an den Gottesdienst wurde im Schatten der Kirche gemeinsam gefeiert. Hier kamen die Menschen aus Michael Quendlers neuer Gemeinde schnell mit jenen ins Gespräch, die ihn von früheren Stationen kennen und es zeigte sich, wie spannend und auch wie wertvoll es ist, wenn da ein Theologe ist, der Erfahrungen aus so vielen Bereichen mitbringt und der immer die Menschen, denen er begegnete, als das Wichtigste sah und sieht. Nein, es waren auch vorher keine Wüstenzeiten, trotzdem scheint in der Gemeinde schon jetzt etwas Neues Wurzeln zu schlagen.

C.Dolle