Wer aktuell in der Osteroder Innenstadt unterwegs ist, wird feststellen, dass rund um die Marktkirche eine Baustelle ist. Diese hat nichts mit der Kornmarkt-Neugestaltung zu tun, es handelt sich tatsächlich um Sanierungsmaßnahmen an St. Aegidien.
Der Sockel der Kirche wird freigelegt, da dort sichtbare Schäden behoben werden, außerdem wird die Fassade instandgesetzt. Die Fugen werden saniert, loser Putz entfernt, das Kirchgebäude letztlich sicher vor eindringendem Wasser gemacht. Als substanzerhaltende Maßnahme liegt es in der Verantwortung der Landeskirche, die auch in Zeiten des Gebäudemanagements der Kirchenkreise natürlich dafür sorgt, dass Kirchen erhalten werden.
Bei der Errichtung des Bauzauns wurde darauf geachtet, dass der benachbarte Ratskeller so wenig wie möglich eingeschränkt ist, gleiches gilt für weitere Nachbarn. Zu OTTO am 6. September wird alles so weit wie möglich eingeschränkt, damit die Besucher ungestört durch die Stadt bummeln können.
Eine gewisse Lärm- und Staubbelästigung wird sich allerdings nicht vermeiden lassen, doch die Arbeiten werden von montags bis donnerstags durchgeführt, also nicht an den Wochenenden. Gottesdienste finden somit wie geplant statt und auch geplante Konzerte. Insgesamt werden die Arbeiten mehrere Monate dauern, abhängig von der Witterung.
Am Ende wird die Marktkirche im gewohnten Bild erstrahlen. Das Team der Gemeinde freut sich, dass damit nach dem Turm, dem Dach, der Orgel alles in und an der Kirche für die nächsten Jahrzehnte zukunftsfähig ist und somit bautechnisch gesehen erst einmal Ruhe einkehrt. Ist ja auch schön, wenn sie alle sich dann ausschließlich um das Leben in der Kirche kümmern können.
C. Dolle