Sie heißt eigentlich Caroline, wird aber von allen Caro genannt, ist 42 und wohnt mit ihrer Familie in Lerbach: Caro Hotopp ist seit Januar Diakonin im Kirchenkreis Harzer Land. Während der Elternzeit von Diakonin Annka Zietz bis Ende März wird sie erstmal vermehrt im Oberharz unterstützen und zusammen mit Pastorin Mirja Rohr den dortigen Konfirmandenunterricht sowie die Konfirmationen gestalten. Ebenso in Gieboldehausen und Wollershausen. Ansonsten ist Caro viel unterwegs – oder beim Kreisjugenddienst Osterode anzutreffen. „Die Evangelische Jugend Harzer Land ist ein Zuhause für mich. Schon in meiner späten Jugend habe ich mich hier als Teamerin bei der Schweden-Freizeit ausprobieren dürfen. Diakonin Iris Fahnkow hat mich in meinen späten Anfängen begleitet – es ist so schön, nun mit ihr zusammenzuarbeiten zu dürfen“, sagt Caro freudestrahlend. Denn sie selbst hat die Evangelische Jugend als einen Raum erlebt, in dem man sich selbst als Jugendlicher ausprobieren konnte – und daran gewachsen ist. „Du kannst sein, wer du willst – und bist. Hier wird Kindern und Jugendlichen ein Raum geboten, in dem sie sich entfalten können. Das habe ich selbst so erlebt – und das möchte ich gerne so weitergeben und anderen versuchen zu ermöglichen“, ergänzt die Lerbacherin. Vor zwei Jahren hat sie gemeinsam mit Ihrem Mann Henning das Haus ihrer Großeltern in ihrem Geburtsort Lerbach übernommen. Zur Familie gehört außerdem der bald 3-jährige Hans. „Das Pendeln zum Kirchenkreis Peine gehört nun der Vergangenheit an. Ich freue mich sehr, Beruf und Familie wieder an einem Ort zu haben.“ Ihre Stelle im Kirchenkreis Harzer Land ist eine Springerstelle, die von der Landeskirche Hannover finanziert wird – das heißt, Caro Hotopp wird dort eingesetzt, wo gerade dringend eine Diakonin gefragt ist. Außerdem steigt sie mit in die Planung und Umsetzung der beliebten Kinderfreizeit „Waldfrühlings“ mit ein, die dieses Jahr vom 23. bis 27. März 2026 stattfindet. Bei Fragen dazu kann man sich gerne an Caro Hotopp (caroline.hotopp@evlka.de) wenden.
In den zurückliegenden gut zehn Jahren hat Caro Hotopp vieles in der Kinder- und Jugendarbeit im ev. Luth. Kirchenkreis Peine bewirkt. Als großes Projekt hat sie das Internationale Café, kurz INCA, im Jahr 2015 mit auf den Weg gebracht, das auch weiterhin jeden Freitagnachmittag im Gemeindehaus der Friedenskirche in Peine mit rund 100 Gästen und vielen Ehrenamtlichen stattfindet. „Es ist wuselig, es ist laut, es ist ein Ort der bunten Begegnungen – und jeder ist HERZLICH willkommen!“, erklärt Caro. Auch INCA unterwegs, regelmäßige Fahrten für Familien in den Zoo, ErsePark, ins RastiLand oder zum Phaeno, gehörten dazu. Kürzlich veranstaltete Caro außerdem einen Stationenweg mit Konfis und Schülern zum Thema Tod und Sterben rund um den Ewigkeitssonntag. „Die Stationen Tränen, Erinnerung, Abschied, Trost, Grab und Himmel können Kindern und Jugendlichen einen methodenreichen Zugang ermöglichen. Gerade heute hatte ich mit einer lieben Kollegin im Kirchenkreis Harzer Land zu diesem Thema ein Gespräch und vielleicht eine Idee, die wir im Herbst umsetzen können. Ich freu mich auf viele Begegnungen und Angebote im Kirchenkreis Harzer Land.“
Mareike Spillner