Pilgerweg durch Osterode am Freitag

Nachricht Osterode, 16. März 2022

Immer wieder taucht in den Medien der Begriff des „ökologischen Fußabdrucks“ auf. Was ist das eigentlich? Können wir den selbst beeinflussen? Unter anderem um diese Fragen geht es am kommenden Freitag, 18. März, beim Pilgerweg zu Schmerz- und Hoffnungspunkten in Osterode. An einer Station im Kirchgarten von St. Marien werden sich Iris Fahnkow, Angelina Mackensen und Halouna Hartung genau diesem Thema widmen.

Ohne zu viel vorweg nehmen zu wollen: Der ökologische Fußabdruck wird als Indikator für Nachhaltigkeit verwendet, er bezeichnet die Gesamtmasse der Ressourcen, die für unseren individuellen Lebensstil nötig ist. Dort schlägt die Karibik-Kreuzfahrt dann viel deutlicher zu Buche als die Wandertour über den Harzer Hexenstieg oder eben der Pilgerweg durch Osterode.

Letzterer startet am Freitag übrigens um 16 Uhr bei den sogenannten „schwatzenden Weibern“ auf dem Kornmarkt und führt über insgesamt sechs Stationen in den Kirchgarten von St. Marien, wo es dann von 17.30 bis 18 Uhr noch eine Andacht der Stille in der Kirche gibt. Es soll immer um die Frage gehen, was uns weh tut und was uns Hoffnung gibt. Dabei muss es nicht immer gleich um die ganz großen Themen wie den Klimawandel bzw. die Bewahrung der Schöpfung gehen, es sind auch einige vermeintlich kleinere Aspekte dabei, die aber ebenso Auswirkungen auf uns haben.

Die Kirchengemeinden Osterodes und die evangelische Jugend laden herzlich dazu ein, die Stadt so zu Fuß, mit offenen Augen und einem Blick für Denkanstöße vielleicht einmal ganz neu zu entdecken.

Christian Dolle